Antrag auf Beobachtung

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(via Facebook)


Der Klöng ist kaputt!

Dortmunds Schauspieldirektor Kay Voges ist ziemlich genervt. Von bürokratischen Regeln, die ihn in seinem Job behindern. In unserer Kolumne Sterntagebuch schildert er seinen Alltag im Amt 42, dem Theater Dortmund - und parodiert diesen in einem bissigen Video.

Siehe auch => hier. *g*


Ein ganz legaler Steuertrick

Ihr seid selber kein Kirchenmitglied, werdet aber für euren erwerbslosen Ehepartner zur Kasse gebeten und sollt für ihn das “besondere Kirchgeld” zahlen? Skydaddy hat eine prima Erläuterung sowie einen Tip für Euch:

(...) In Bayern, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen (dort sind nur Religionsgemeinschaften genannt, es müssen aber analog auch Weltanschauungsgemeinschaften gemeint sein), Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und Schleswig-Holstein wird das besondere Kirchgeld in glaubensverschiedener Ehe nur fällig, wenn der Hauptverdiener nicht Mitglied einer steuerberechtigten Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft ist. In diesen Bundesländern müsste sich also der Hauptverdiener dem besonderen Kirchgeld dadurch entziehen können, dass er einer öffentlich-rechtlichen Weltanschauungsgemeinschaft beitritt. Beim Humanistischen Verband Niedersachsen beispielsweise kostet der Jahresbeitrag derzeit 78 Euro (steuerlich absetzbar) – ein guter Deal, wenn sich dadurch ein drei- oder vierstelliger Betrag an Kirchgeld sparen lässt, weil der geliebte Geringverdiener partout nicht aus der Kirche austreten will.

(...)

Da nirgends steht, dass die Weltanschauungsgemeinschaften ihren Körperschaftsstatus im selben Bundesland haben müssen, dürften auch Steuerzahler in Brandenburg, Hamburg, Hessen, dem Saarland und Schleswig-Holstein von einer Mitgliedschaft bei den oben genannten Weltanschauungsgemeinschaften profitieren können.


Ahnengalerie

“Also! Wenn ich mal Kinder habe, dann ist der Papa Opa. Und wenn die Kinder haben, dann bin ich Opa. Und der Papa Uropa. Und wenn der Papa dann irgendwann stirbt, dann bin ich selber Uropa. Und wenn ich Glück habe, lebe ich dann noch ein bißchen weiter.”

Live long and prosper! *g*


Liebe Leseratten,

es kommt doch sicher ab und zu mal vor, daß euch ein Buch inhaltlich oder stilistisch (oder beides) so derart gegen den Strich geht, daß ihr es nach einer Weile beiseite legt und nicht mehr weiterlest? Falls ihr über diese Erfahrung bloggen wollt, hat der Autor John Asht große Neuigkeiten für euch: Ihr seid unwürdig! Einfach so und ohne seine Erlaubnis eine Meinung haben? Und die auch noch äußern? Ja wo kämen wir denn da hin!? Sowas dürfen nur echte Literaturkritiker! Und auch die nur dann, wenn sie das Buch komplett gelesen haben, die Rezension in einem Print-Medium erscheint (einige gibt’s ja erstaunlicherweise tatsächlich noch)  und… natürlich wohlwollend ausfällt.

Doch wehe, wenn ihr euer Mißfallen bloggt. Dann habt ihr vielleicht bald einen Anwalt an der Backe, zumindest aber einen Verleger, der euch mal die Welt erklärt, jaaaha! Denn Mißfallen, und dann auch noch in einem privaten Blog geäußert, kann ja nur bedeuten, daß ihr euch mit irgendwelchen kriminellen Subjekten verschworen habt, um dem Autor eins auszuwischen und sein Buch vom Markt zu fegen, jawohl!

Ihr wußtet noch gar nicht, daß ihr und euer kleines Blog so mächtig seid?
Dann fragt mal Barbra Streisand. ^^

Sehen wir es Herrn Asht nach, daß er nicht mit der deutschen Verfassung und dem Paragraphen zur Meinungsfreiheit vertraut ist. Wahrscheinlich ist er so viel mit Schreiben beschäftigt, daß für die politische Bildung nicht mehr viel Zeit bleibt. Aber wir merken uns auf alle Fälle: John Asht schreibt nur für echte Literaturkritiker, die auch was in der Zeitung erzählen dürfen. Alle anderen sind eh zu doof. Blogger wie wir sowieso.

Aber kaufen sollen wir seine Bücher natürlich trotzdem. Denn von dem bißchen Umsatz, den die paar Figuren generieren, denen er eine Meinungsäußerung zugesteht, könnte er nicht leben. Oft genug kriegen die ihre Exemplare ja auch noch gratis.

Pecunia non olet. Soviel weiß er ja nun doch, der Herr Asht.

Noch Fragen? ^^


“Elternmacht bremst Integration”

Dieser Artikel macht gerade auf Twitter, Facebook & Co. die Runde: http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,809671,00.html

Kurzfassung: Die Bemühungen, Immigrantenkindern bessere Sprachkenntnisse angedeihen zu lassen, scheitern an den Eltern der deutschen Kinder, die selbige lieber in Kindergärten mit geringerem Ausländeranteil stecken, um eine möglichst gute sprachliche (Weiter)Entwicklung zu gewährleisten.

Die Analyse mag ja objektiv betrachtet korrekt sein. Aber was mir mal wieder übel aufstößt, ist der Tenor des Artikels. Überspitzt formuliert wird hier den deutschen Eltern mit der Moralkeule vor den Kopf gehauen, weil sie für ihren Nachwuchs nach ihren eigenen Überzeugungen handeln. Statt diese Eltern mal mit ihren Sorgen und Bedenken wahrzunehmen, wird ihnen Egoismus und unterschwellig auch Rassismus vorgeworfen. Als seien ihre Zweifel und Bedenken durchweg das Resultat purer Dummheit und Boshaftigkeit.

Liebe Bildungspolitiker, reden wir mal Tacheles: So wird das nix. Ihr habt es mit Eltern zu tun. Menschen, die quer durch alle Kulturen in den allermeisten Fällen lieber selber hungern und frieren und auf jegliche Vergnügung verzichten würden, damit es ihrem Nachwuchs gut geht. Ihr habt es hier mit Eltern zu tun, die nicht nur das Recht, sondern nach euren eigenen Gesetzen auch die Pflicht haben, ihren Kindern nach bestem Wissen und Gewissen den bestmöglichen Start ins Leben und auch in die Bildung zu ermöglichen. Und daraus konstruiert ihr jetzt einen Vorwurf?

Keine Mutter und kein Vater wird sein Kind in einen gemischten Kindergarten mit womöglich auch noch zweifelhaftem Ruf im Stadtteil stecken, solange eurerseits immer nur einseitig darauf herumgeritten wird, wie wichtig die deutschen Kinder für die ausländischen sind. Fast so, als handle es sich um ein Medikament, welches den Immigrantenkindern zusteht, ihnen aber von den fiesen deutschen Eltern vorenthalten wird.

Welche Eltern fragen sich denn bitte nicht in erster Linie, was das eigene Kind am Ende selber davon hat? Erklärt ihnen das doch mal! Oder fällt Euch da außer vagem Gemurmel wie “Toleranz und so…” nichts ein? Das wäre aber mal schlecht! Ist doch logisch, daß durch eure ewig einseitige Argumentation bei den Eltern die Befürchtung aufkommt, das eigene Kind könnte im Kindergarten als geistiger Organspender betrachtet werden, dessen eigene Bedürfnisse und Entwicklung womöglich ständig zweitrangig wären. Ob diese Befürchtung berechtigt ist oder nicht, spielt dabei gar keine Rolle. Es reicht, daß sie überhaupt vorhanden ist, um den Kurs der Eltern zu bestimmen!

Liebe Bildungspolitiker, solange ihr nicht in der Position seid, die Eltern zur Integration zu zwingen, gleichzeitig aber auch nicht willens oder fähig, sie zu überzeugen, werden diese Eltern weiterhin mit den Füßen abstimmen. Deren Zweifel, Bedenken und Sorgen schafft man nicht durch Vorwürfe und Fußaufstampfen aus der Welt, sondern nur durch Überzeugungsarbeit. Und davon habe ich bisher verdammt wenig bemerkt. Mit der Moralkeule ist es jedenfalls nicht getan.

Ach ja, liebe Bildungspolitiker, eine Frage hätte ich abschließend auch noch: In was für Kindergärten gehen denn eigentlich eure eigenen Kinder?


Blumen

Ab und zu muß ich ja doch meinen Widerwillen überwinden und mir mal ein paar Klamotten kaufen gehen. Das geschah z.B. letzte Woche. Und wie könnte es auch anders sein - bei Peek & Cloppenburg passierte das, was lt. Google wohl bundesweit immer wieder passiert und auch mir wieder sauer aufstieß: Die Verkäuferinnen gingen bei Augenkontakt auf Tauchstation und ließen sich erst dann wieder blicken, als es darum ging, ihre kleinen Aufkleber auf die Preisetiketten der ausgewählten Ware zu pappen und sich so ihre Provision an einem Einkauf zu sichern, zu dem sie nix, null und nochmal nix beigetragen hatten.

Doch damit nicht genug: Als ich die Verkäuferin, die meine Auswahl an sich nehmen wollte, darauf aufmerksam machte, daß ich das in dieser Form nicht in Ordnung finde, wurde sie auch noch schnippisch. Vermutlich hielt sie es für den Gipfel aller Dienstleistungen, daß sie mir die Klamotten drei Meter weit bis zur Kasse trägt, wenn ich gar keine Hilfe mehr benötige.

Mittlerweile ist mir das dort schon so oft passiert, daß das Maß nun endlich voll war. Diesmal habe ich auf dem Weg zur Kasse also nicht nur die Provisionsaufkleber wieder von den Etiketten geknibbelt*, sondern ich habe über die P&C-Webseite auch eine Beschwerde an das Unternehmen geschickt. Und dann verschwand der Vorfall eigentlich auch schon so langsam irgendwo zwischen den Knoten meiner Hirnwindungen.

Bis gerade eben. Da kam ich nämlich nach Hause und fand eine Benachrichtigung von Fleurop an meiner Tür vor, man habe einen Blumenstrauß für mich bei Familie XY abgegeben. Also ab zu Familie XY und den Strauß abgeholt. Mit lauter Fragezeichen in den Augen. Von wem soll der sein? Und warum? Denn Geburtstag habe ich noch lange nicht. Also rein ins Wasser mit den Blumen, und dann mal nach dem Absender geschaut: An dem Strauß hing ein Brief der P&C-Geschäftsleitung mit der Bitte um Entschuldigung sowie einem beigelegten Geschenkgutschein über 50 Euro.

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Donnerwetter!

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* Das mache ich seit Jahren jedesmal, wenn die Verkäufer mir erst permanent ausweichen und sich dann beim “Zurkassetragen” auf mich stürzen. Bemerkt hat’s noch keine(r).


Aschenbrödel, die faule Socke!

“Mama? Warum sagen die Leute eigentlich, daß die Tauben Aschenbrödel geholfen haben? ‘Helfen’ heißt doch, daß der andere selber auch was macht. Und nicht einfach zum Spielen wegläuft. Oder?”

Wo sie recht hat… *g*


Triominos

Tobias und ich spielen Triominos. Ganz zu Anfang versuchen wir uns zu erinnern, wieviele Steine jeder erhält, wenn man nur zu zweit spielt. Es sind neun, statt der üblichen sieben, wenn wir zu dritt spielen.
Tobias: “Das sind zwei mehr als sieben.”
Ich: “Stimmt. Dann nimm dir mal deine neun Steine.”
Tobias greift zu. “Drei. Drei. Und nochmal drei. Jetzt habe ich neun. Fertig!”

Wie gesagt: Von mir haben sie das Mathe-Gen sicher nicht. ^^


Schwimmen lernen

steht ab Montag auf dem Programm:

Schwimmkurs

Inzwischen hat auch Tobias das Mindestalter erreicht, und so können beide Kinder buchstäblich in einem Aufwasch teilnehmen.



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